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Die Heilung an der Quelle von Lourdes 

(english text below) 

Frankreich hatte mich gerufen… insbesondere das Gebiet nördlich der Pyrenäen … mit einer Ahnung aber ohne wirklich zu wissen warum, und ohne konkreten Auftrag, wusste ich, dass ich dort hin sollte.

Zusammen mit meiner lieben Seelenschwester und Freundin Mahadevi machte ich mich nach dem TantrAmour Festival in Montpellier auf den Weg, den Geheimnissen dieses Callings auf den Grund zu gehen… und es war ein viel tieferer Prozess, als ich mir vorstellen hätte können.

An jedem Ort, den wir besuchten, erfragte ich im geistigen Feld den Grund meines Dortseins… und es war jedes Mal die gleiche Antwort: Selbstvergebung.

Wir sangen und trommelten an heiligen und historischen Orten, ich fühlte was es dort zu fühlen gab, und tauchte für mich in die Sphären, in denen es meiner liebevollen Zuwendung bedurfte.

„Fühlen“ war und ist das Gebot der Stunde.

Dann Montségur: eines der vielen Orte,  an dem die Indoktrination und gezielte Verwirrung und Fehlprogrammierung des menschlichen Geistes durch die Kirche zu unvorstellbar grausamen Exzessen geführt hatte… und an diesem Ort zum endgültigen Ende einer freigeistigen Bewegung des Mittelalters führte. Diese Bewegung hatten durch ihren freien Geist und ihre friedvolle & sinnstiftende Lebensweise das versklavende Geschäftsmodell der Kirche in Frage gestellt und mussten somit vernichtet werden.

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Eine Erfahrung der besonderen Art... 

…my second-to-last day in the south of France. That impossible-to-describe feeling when you walk back to the parking lot and stare at the empty space where your car was just a moment ago. And now it’s gone. You’re 1,500 km from home, and the car with EVERYTHING in it has been stolen. Phew. That takes a moment to sink in.

But the angels were already on the case. While I was still at the police station, my car was found about 50 km away. So off we went in a police car to pick it up. Of course, it had been cleared out. But somehow the thieves seem to have been interrupted, because they left my keyboard lying in the grass. (Or maybe they just didn’t fancy carrying 32 kg around, or couldn’t fit it into their getaway car 🙂.) They apparently had no interest in the drums, and they didn’t find my laptop in its secret hiding place. So, all things considered, I was incredibly lucky.

The rest of my luggage, though, has shrunk rather dramatically…

All my bags are gone. All my clothes. My travel money, of course. All my tech bits and pieces, including my iPhone and in-ears. They didn’t even leave me my wash bag.

So I’m continuing the journey without a toothbrush, with one pair of shorts and a single T-shirt.

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jemanden lieben? 

jemanden lieben?

In unserem Wortgebrauch ist die Liebe meistens auf ein „Du“ bezogen. ICH liebe DICH. Doch auch wenn es natürlich schön ist, das Gefühl zu haben jemanden zu lieben und geliebt zu werden, ist es oft eine seltsame Melange aus tatsächlich erfahrener Liebe und einem „Bündnis-Vertrag“ aus Bedingungen, Projektionen, Bedürfnisbefriedigung, karmischen Verstrickungen, gemeinsamen Lernaufgaben und co-Abhängigkeiten.

Mir gefällt die etwas veraltet anmutende aber viel treffendere Bezeichnung „jemandem meine Liebe entgegenbringen“ … da sie beinhaltet dass dort bereits eine Liebe in mir ist, die ich auf jemanden anderen ausrichte…  Wenn ich meine Liebe nicht (zumindest auch) in mir zu entdecken bereit bin, kann ich sie auch auf niemanden ausrichten, sondern lediglich eine Projektion von Liebe auf den anderen werfen. Dann kann ich den anderen begehren, bewundern, erobern, oder (für meine bewussten und unbewussten Bedürfnisse miss-) brauchen… aber wirklich lieben kann ich ihn nicht… Das ist der Stoff, aus dem all die Dramen in der Beziehungswelt gestrickt sind.

Wie viel Liebe in einer Beziehung tatsächlich schon erfahren wurde, erkennt man gut, wenn …

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ich habs getan… 

Noch nie war es mir möglich, einen Salto zu machen… ich war immer sportlich, aber ich hatte eine innere Sperre, und einen Salto zu machen schien mir unmöglich, vermutlich weil ich mir als kleiner Junge mal den Arm gebrochen habe beim Turnen in der Schule und dem Versuch, irgendwas Cooles zu machen 😉.
 
Ich habs auch nicht weiter hinterfragt, und irgendwann hat mich der Gedanke „das brauchst Du in Deinem Alter ja nun auch nicht mehr wirklich probieren, oder?“ eingeholt… der Zug ist abgefahren… Endstation Komfortsofa.
 
Am Wochenende war ich mit meinem Sohn im Schwimmbad, wir spielen „einer macht vor und der andere muss es exakt nachmachen“ am 1-Meter-Brett… und ich sag zu ihm „naja, beim Salto bin ich dann halt raus“… und er so: „wieso, mach doch einfach, kann doch nichts passieren“. Er demonstriert mir, wie schon so oft, wie leicht es ist… und dann bin ich dran…
 
Ich weiß, dass es nur in meinem Kopf ist, eine alte Angst, eine alte Überzeugung, und finde diese Stelle in meinem System, die mich festhält, löse die Handbremse ganz bewusst, und springe… perfekt…. mein erster Salto, mit 51 Jahren.
 
Antonio freut sich mit mir wie ein Schneekönig… und wir feiern uns, dass wir ein so gutes Team sind.
Warum ich das schreibe… Vieles von dem, was uns unmöglich erscheint, ist nur in unserem Kopf unmöglich… eigentlich ist es ganz leicht… vieles, was uns davon abhält das Leben in unserem wahren Sein und voller Freude zu leben, sind nur Überzeugungen - oft kollektiver Natur - die wir nicht mehr brauchen, aber trotzdem daran festhalten… weil es so normal ist. Was aber so normal zu sein scheint, ist nur normal, weil die meisten die gleichen Traumata mit sich herumschleppen…die gleichen Muster fahren…und sie nie angehen oder auch nur in Frage stellen… weil es normal ist, mit ihnen rumzulaufen. „Ist halt so“ …nein, ist es nicht, es ist eine Entscheidung. Ja, man kann damit leben, aber man ist halt nicht wirklich frei… und meistens auch nicht wirklich glücklich. Glücklich sein ist keine Glückssache, es ist eine Entscheidung, dem was uns davon abhält glücklich zu sein, wirklich und wahrhaftig zu begegnen.
 
Es ist nie zu spät, einen Salto zu machen… es ist nie zu spät, Dich selbst tiefer kennenzulernen und jede alte Überzeugung auf den Prüfstand zu stellen… um vielleicht ganz viel Neues zu entdecken und mehr Leichtigkeit und Freude zu leben.
 
Enjoy your life

Elefant im Raum 

In gewisser Weise hat es etwas Entspannendes, dass die unsäglichen Abgründe, auf denen die Geschicke dieser Welt aufgebaut sind, nun langsam so stark zum Vorschein kommen, dass sie wie ein Elefant im Raum stehen. Ich meine, der Elefant war vor 10 Jahren auch schon da, aber jetzt ist er so groß und das Zimmer ist so dreckig, dass es immer schwieriger geworden ist, die Existenz des Elefanten und den Gesamtzustand zu leugnen…


Es geht bei den ganzen aktuellen „Enthüllungen“ nicht um Einzelpersonen, denen man ein paar schmutzige Details nachweisen kann, auch wenn die Aufmerksamkeit in diese Richtung gelenkt wird…


Es geht darum, zu verstehen, wie ein System funktioniert, und worauf es aufgebaut ist. Dieses weltumspannende System ist auf unermesslichen Abgründen aufgebaut, und es geht darum zu verstehen, dass alle Aspekte unseres Weltgeschehens davon betroffen sind. Das sa*tische Prinzip hat sich wie ein Krebs in alles hineingefressen und viele Lebensbereiche infiltriert, so weit, dass es sogar unser Denken prägt und das Verhalten steuert, so weit dass wir die Grundlage unseres Zusammenlebens, ja sogar unserer menschlichen Existenz zerstören, weil wir es - wenn wir es nicht schon für normql und richtig halten - zumindest aber als alternativlos hinnehmen.


In diesem System funktioniert es wie in einem Unternehmen: wenn Du eine Führungsposition darin einnehmen willst, musst Du mit dem Geist des Unternehmens, mit der „Unternehmenskultur“, kompatibel sein, und sie um so mehr selbst verkörpern, je höher Du in der Hierarchie steigst.

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grade aktueller denn je: die Einladungen zum Hinterfragen und selbständig Denken 

Die Einladungen zum Hinterfragen und selbständig Denken werden immer dringlicher… die Auswüchse der Absurdität im großen Welttheater scheinen keine Grenzen zu kennen, die Verhöhnung der Menschen auch nicht, und Stück für Stück enthüllt sich das, was schon lange so war, nur bislang nicht so offensichtlich.
 
Ich denke nicht, dass es hier etwas zu retten gibt… es wird uns so ziemlich jede Illusion um die Ohren fliegen, die wir für real und stabil gehalten haben… was vielleicht bedrohlich aussieht, aber nicht sein muss… denn es kommt darauf an was WIR daraus machen. Es gibt viel zu entdecken und zu lernen… und allein schon mit dem sich Öffnen für das Unerwartete / Unbekannte - in uns selbst, wie auch gegenüber dem was wir bislang von uns weggeschoben haben - kann sich das Neue zeigen, das die Wunden heilen wird und schon heilt, und reif sein sollte zu übernehmen, wenn sich das Alte selbst zu Grabe getragen hat.
 
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